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Ariston Tanzorgel weitere Modelle... Tanzbär Spieldosen + Grammophone
Neben dem "Ariston" stellte die Firma Paul Ehrlich & Co die "Aristonette" mit 19 Tonstufen und das "Helikon" mit 16 Tonstufen her, die lediglich kleiner sind als das "Ariston", denen aber die gleiche Mechanik zu Grunde liegt.


Das "Helikon" wird ebenso in
der Drehorgenwerkstatt Blüml
originalgetreu nachgebaut.
 
Helikon Größe: 30 x 30 x 18 cm
Gewicht: 2,5 kg
16 Tonstufen
einschließlich 6 Lochplatten aus Hartpappe oder Blech
 
   
  EUR
HELIKON: mit Bild oder bemalt
1.300,-
Lochplatten für HELIKON, 21,2 cm Ø 
20,-
 
Erste Konkurrenz von Paul Ehrlich & Co war die Firma Pietschmann & Söhne, die 1885 und 1887 Neuentwicklungen mit Namen "Herophon" und "Manopan" auf den Markt brachte, zwei Musikinstrumente, die in ihrer Mechanik einzigartig geblieben sind.

Das "Herophon" ist dem "Ariston" nicht unähnlich, was einen patentrechtlichen Prozeß zwischen den beiden konkurrierenden Firmen zur Folge hatte, es funktioniert jedoch in umgekehrter Weise. Eine quadratische Kartonplatte wird als Toninformationsträger fest auf dem Gerät einspannt, wobei sich zum Abspielen der Musik im Kasten unter der feststehenden Platte der gesamte Mechanismus dreht.

Das "Manopan" besteht aus einem Hauptkasten, in dem sich die Blasebälge befinden, und einem seitlich daran angebrachten viel kleineren Kasten mit den Tonzungen. Der kleine Kasten wird von den Lochbändern aus Pappe umlaufen, die man in Buchform zusammenlegen oder zu einem Endlosband zusammenfügen kann. Um 1893 erschienen "Manopane" mit Trommel, Pauke und Glocke.

Eine weitere Firma, die Leipziger Musikwerke Phönix GmbH Schmidt & Co spezialisierte sich dagegen auf kleinere Organetten.

Die "Lucia" ist mit nur zwölf Tonstufen die kleinste Drehorgel und hat eine Lochplatte von nur 12 Zentimetern Durchmesser.

Etwas größer und kräftiger klingt die Tischdrehorgel "Diana" mit 14 Tonstufen.

Einen besonders harmonischen Klang hat die "Intona". Sie hat 16 Tonstufen und statt Lochplatten gelochte Ringe aus Zinkblech als Toninformationsträger.

18 Tonstufen und ebenfalls
Notenringe hat die "Ariosa".

Der "Phönix" hat mit ihren 24 Tonstufen mehr Klangfülle und die Metallringe haben eine längere Spieldauer. Die Tonabnehmer des "Phönix" befinden sich in der Mitte der Gerätoberseite, sodaß die Ringe über das Gehäuse hinausstehen. Eine Ausnahme bildet eine Sonderausführung als Schatullengerät mit Deckel, der "Phönix 42".

Zu diesen Drehorgel-Modellen gibt es im Angebot je über 100 originale Notenscheiben und Notenringe zur Auswahl.


              Diana                            Amorette                         Phönix

1890 gründete sich die Firma Euphonika, die durch die Herstellung der "Amorette" bekannt wurde, einer Organette mit 16, 18, 24, 36 oder 72 Tonzungen und Blechplatten als Tonträger.

Aus der Munroe Organ Reed Company in Worchester, Massachusetts, USA, die später von der Aolian Organ and Music Company New York aufgekauft wurde, entstammten schon seit 1869 die hierzulande weniger bekannten Tonzungen-Organetten "Mandolina" und "Celestina" mit Lochbändern aus Papier.